Bei einem Elektroauto reicht es nicht, die Karosserie zu bewerten. Unter dem Blech steckt ein Hochvoltsystem, und genau das muss nach einem Unfall mit geprüft werden. Wir begutachten Elektro- und Hybridfahrzeuge mit besonderem Blick auf die Hochvolttechnik.

Worauf wir beim E-Auto besonders achten
- Hochvoltbatterie: Ist die Batterie oder ihr Gehäuse beschädigt?
- Hochvoltleitungen: Sind Leitungen oder Steckverbindungen betroffen?
- Sicherheitsrelevante Bauteile: Sind Bauteile beschädigt, die für den sicheren Betrieb des Hochvoltsystems wichtig sind?
- Karosserie und Fahrwerk: wie bei jedem anderen Fahrzeug auch
Manche Schäden an der Hochvolttechnik lassen sich erst mit einer Diagnose in der Fachwerkstatt sicher feststellen. Dann führen wir eine zweite Besichtigung in der Werkstatt durch und nehmen das Ergebnis ins Gutachten auf.
Warum das wichtig ist
Ein Schaden an der Hochvoltbatterie kann die Reparaturkosten erheblich erhöhen und im Extremfall zu einem wirtschaftlichen Totalschaden führen. Wird er übersehen, fehlt dieser Betrag später in der Regulierung.
Ablauf und Kosten
Der Ablauf ist derselbe wie beim normalen Unfallgutachten. Bei einem unverschuldeten Unfall trägt die gegnerische Versicherung die Kosten. Unfallgutachten Ablauf & Kosten
Batterietest
Nach einem Unfall, bei einem Verdacht auf einen Defekt oder wenn Sie den Wert eines E-Autos feststellen lassen wollen: Mit unserem Batterietest ermitteln wir den Gesundheitszustand der Hochvoltbatterie (SoH). Batterietest
Häufige Fragen
Prüfen Sie auch Hybridfahrzeuge? Ja, auch Plug-in- und Vollhybride.
Darf ich mit dem E-Auto nach dem Unfall weiterfahren? Wenn Warnmeldungen im Display erscheinen oder die Batterie im Bereich des Schadens liegt, lassen Sie das Fahrzeug besser stehen und holen fachliche Hilfe.